Dreikäsehoch ist jetzt „Haus der kleinen Forscher“

Das Familienzentrum Dreikäsehoch ist jetzt offiziell auch ein „Haus der kleinen Forscher“. Das Team um Leiterin Elke Himmelein hat die Coronazeit genutzt, um sich dafür zu zertifizieren. „Seit langem ist der forschende und experimentelle Bereich in unserem Alltag fest verankert“, freut sich Elke Himmelein über die gute Neuigkeit.

Kitas, Horte und Grundschulen, die nach dem pädagogischen Ansatz der „Stiftung Haus der kleinen Forscher“ regelmäßig mit Kindern auf Entdeckungsreisen gehen, können sich um diese Zertifizierung bewerben.

Der Alltag steckt vor allem für Kinder voller Forschungsfragen. Ständig tauchen naturwissenschaftliche Phänomene auf, die Antworten verlangen. Im Familienzentrum Dreikäsehoch, eine Einrichtung des Kinderschutzbundes, geht das Erzieherteam all diesen Fragen gemeinsam mit den Kindern gerne auf den Grund. Bis die Antworten alle zufrieden stellen.

Ein Übungsfeld ist u.a. auch der eigene Kleingarten „Schlaraffenland“ im benachbarten Kleingartenverein Rosengarten. Dort werden Pflanzen unter die Lupe genommen, Käfer beobachtet, Gemüse angepflanzt.

Im Dreikäsehoch werden gerne kaputte, ausrangierte Geräte wie Föhn, Wanduhr oder eine Tastatur auseinandergeschraubt. Marienkäfer und Schmetterlingsraupen werden bis zur vollständigen Entwicklung beobachtet und alles in einem Forscherbuch mit Zeichnungen dokumentiert.

An einem Overheadprojektor und Leuchttisch können die Kinder Experimente mit Licht und Schatten machen. Beim Projekt Küchenschlacht dreht sich alles um Messen, Wiegen, Mengen erfassen, Zahlen und Mathematik.

In Flaschen entstehen Wasserstrudel, es werden Kläranlagen gebaut und verschmutztes Wasser gefiltert.

Auch zu Hause darf weiter ausprobiert werden. Das Team hat einige Experimentierbücher sowie Karten mit Versuchsreihen erstellt, die von den Familien ausgeliehen werden können, um zu Hause eigene Erfahrungen zu machen.

Jetzt ist der Dreikäsehoch gespannt auf die Plakette, die die Einrichtung bereits am Eingang als „Haus der kleinen Forscher“ ausweist. Besonders freuen sich darauf die Erzieherinnen Chantale Chocko und Jenny Stappers, die in den letzten Jahren zahlreiche Fortbildungen besucht haben, um das Projekt und die Zertifizierung möglich zu machen.